Tourismus Unterstützung der Erhaltung

Holzindustrie

Der Norden des Departements La Paz hatte einst die weltweit wichtigsten Vorkommen an Edelhölzern. In den 80er Jahren baute man, auf Druck von Holzfirmen hin, eine Straße durch die Region und ehe man sich versah, waren schon Millionen Fuß Edelhölzer, insbesondere Mahagoni, gefällt worden. Der größte Anteil dieser Hölzer wurde aus dem Land geschmuggelt, ohne dass das Land oder die einheimische Bevölkerung einen Nutzen von diesem Raubbau gehabt hätten. In keinem einzigen Fall wurde Wiederaufforstung betrieben und in den meisten Fällen wurde der Holzabbau von komerzieller Jagd begleitet, da die Holzfirmen ihre Angestellten mit den Tieren des Waldes versorgten. Anfangs akzeptierte die lokale Bevölkerung die Ankunft der Holzfirmen, da sie sich von ihnen Beschäftigung erhoffte. Die Firmen brachten jedoch ihre Arbeiter, die in schnellem, schonungslosen Holzabbau erfahren waren, mit. Es wurde nicht nur der Wald geplündert, sondern auch Straßen gebaut, die wiederum Siedler anzogen, die den Wald nicht nachhaltig nutzten, sondern weiter zerstörten.